Heilige den Herrn Christus in deinem Herzen!
„Endlich aber seid allesamt gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig. Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt. Denn ‚wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen. Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und SEINE Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun’ (Ps.34,13-17). Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert? Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allzeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus schmähen. Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, das ihr um guter Taten willen leidet, als um böser Taten willen. Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit ER euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In dem ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, die einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs, in der wenige, nämlich acht Seelen gerettet wurden durchs Wasser hindurch.“
1.Petrus 3,8-20
„Endlich aber seid allesamt gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig. Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.“
Wo finden wir Menschen, die, wenn sie zusammenkommen, alle gleichgesinnt, mitfühlend, barmherzig, demütig und einander in brüderlicher Liebe zugewandt sind?
Wir können mit großer Gewissheit sagen: Solche Menschen gibt es nicht!
Nur im Leben Jesu sind diese überragenden Tugenden zu erkennen!
Nur Menschen, die SEIN Leben und damit SEINE Menschlichkeit besitzen, haben eine Wahl: Sie können befreit werden von Eigensucht, Rechthaberei, Unbarmherzigkeit und stolzem Gehabe!
Petrus schrieb also an Menschen, die Jesus Christus kannten und IHN in ihr Herz und Leben aufgenommen hatten!
Das aber macht uns noch nicht gleichgesinnt! Das allein macht uns noch nicht zu mitfühlenden, demütigen und barmherzigen Menschen!
Es ist richtig, dass das Leben Jesu Christi, das ER uns täglich im Überfluss darreicht, SEINE überragenden Tugenden enthält, doch wenn ich mein Herz vor IHM verschließe und mein Eigenleben führe, werden diese Tugenden in meinem Wandel nicht sichtbar werden!
Ich muss in enger Gemeinschaft mit Christus leben, wenn ich will, dass SEIN Leben durch mich erkennbar wird!
Deshalb sagt Gottes Wort: „Wie ihr den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in IHM“
Kol.2,6
Barmherzig und mitfühlend bin ich nur, wenn ich beständig und fortwährend zum Thron der Gnade komme, um hier Barmherzigkeit und Gnade zu empfangen
Hebr.4,16
Und wenn meine Seele nach Aufmerksamkeit und Anerkennung verlangt, dann muss ich zu dem kommen, der von sich gesagt hat: „Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig!“, denn nur ER kann meiner Seele Ruhe geben
Mt.11,28-29
„Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.“
Auch bei diesen Worten des Apostels erkennen wir, wie sehr wir Christus brauchen, denn es ist zutiefst menschlich, Gleiches mit Gleichem zu vergelten!
Bereits in der sechsten Generation des Menschengeschlechts rühmte sich ein Mensch und sagte: „Einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule. Kain soll siebenmal gerächt werden, aber Lamech siebundsiebzigmal“
1.Mose 4,23-24
Diese Zahl nannte auch Jesus, doch nicht als eine Zahl der Rache und der Vergeltung, sonder als eine Zahl der Vergebung
Mt.18,22
Sobald uns jemand beschimpft oder beleidigt, wollen wir mit gleicher Münze zurückzahlen.
Nur unser Herr konnte still und ruhig bleiben, wenn man IHN beschimpfte, anspuckte und IHM ins Angesicht schlug! ER konnte sogar sagen: „Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wange denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel“
Jes.50,6
Warum „verstummte das Lamm Gottes vor SEINEM Scherer“?
Warum tat Jesus „SEINEN Mund nicht auf, als ER zur Schlachtbank geführt wurde“?
Jes.53,7
Die Antwort lautet: „… der nicht widerschmähte, als ER geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, ER stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet“
1.Petr.2,23
Wer also Frieden sucht, während er geschmäht wird, der überlasse sein Recht auf Rache und Vergeltung einem Größeren – er gebe es in die Hand Gottes, des gerechten Richters!
Doch es reicht nicht aus, wenn wir nur schweigen, während man uns beschimpft!
Jesus sagte: „Segnet, die euch fluchen; bittet für die, die euch beleidigen … Liebt eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen“
Lk.6,27-28
Das aber können wir nur, wenn Christus uns SEIN Vermögen dazu schenkt!
Das aber kann ER nur tun, wenn wir IHM unser Herz zuwenden und unser Sinnen und Trachten auf IHN richten!
Hat Jesus Böses mit Bösem vergolten? Nein!
ER nannte SEINEN Verräter „mein Freund“
Mt.26,50
Und noch bevor Petrus IHN dreimal verleugnete, hatte Jesus bereits „für ihn gebetet, dass sein Glaube nicht aufhört“
Lk.22,31-34
„Segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, den Segen zu ererben!“
Weist du, dass du eine Berufung hast? Du wurdest dazu berufen, Segen zu ererben!
Weißt du, warum du andere Menschen segnen kannst?
Du kannst sie segnen, weil Gott dich gesegnet hat und SEIN Segen auf dir ruht!
Erinnern wir uns an das, was Gott einst zu Abraham gesagt hatte: „Ich will dich segnen, … und du sollst ein Segen sein … In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ (1.Mose 12,2). Als Paulus von diesem göttlichen Segen sprach, fügte er hinzu: „So werden nun die, die aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham“
Gal.3,6-9-14
Wir können nicht ermessen, wie groß und umfassend der Segen ist, der mit Jesus Christus in unser Leben gekommen ist!
Wie sehr hat uns unser himmlischer Vater gesegnet! SEIN Wort sagt, dass ER uns „gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen – in Christus“
Eph.1,3 Schlachter
Sollten wir von dieser Segensfülle nicht abgeben können?
Widerworte geben, das kann jeder! Gleiches mit Gleichem vergelten auch! Doch wenn du den, der dir Böses getan hat, segnest, dann tust du nicht nur etwas höchst Ungewöhnliches – du erfüllst deine Berufung!
Das aber bedeutet, dass auch Gott ein Versprechen einlöst, denn ER hat dir zugesagt, dass du Segen ererben wirst, wenn du andere segnest!
Nicht nur dann, wenn Christus zurückkommen wird, sondern auch in der Stunde, in der du über dem, der dir flucht und dich beschimpft, einen Segen aussprichst!
Während du den segnest, der dir Böses erweist, kannst du ihm nicht böse sein, weil Christus dein Herz erfüllt!
Den, den man segnet, kann man nicht verfluchen!
Einen Menschen, über dem man Gutes ausspricht, kann man nicht beschimpfen!
Indem ich andere segne, wende ich mich ab vom Bösen!
Indem ich andere segne, tue ich Gutes!
Indem ich andere segne, jage ich dem Frieden nach!
Indem ich andere segne, verhindere ich, dass meine Zunge Böses redet!
„Segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, den Segen zu ererben!“
Wer andere segnet, empfängt selbst Segen aus Gott, denn der Friede Christi wird sein Herz erfüllen!
Wer andere segnet und dadurch Segen ererbt, der wird auch einen „guten Tag“ erleben!
„Denn wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen. Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.“
Doch damit nicht genug: Wenn du andere segnest, deine Zunge hütest und nichts Böses redest, wenn du dich vom Bösen abwendest und dem Frieden nachjagt, dann wirst du die Aufmerksamkeit Gottes erregen!
„Die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und SEINE Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun.“
Weißt du, warum Gott Sodom nicht verschont, sondern mit Feuer und Schwefel gerichtet hat?
Weil ER darin keine zehn Gerechten fand!
Was aber macht mich zu einem Gerechten? Nichts von alldem, was ich selbst vollbracht habe und dessen ich mich rühmen könnte!
Gerecht vor Gott bin ich nur deshalb, weil ER mir meine Schuld „nicht zugerechnet“!
Davon hatte David gesprochen, als er sagte: „Selig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht zurechnet“
Röm.4,8
Doch wie kann Gott, der gerechte Richter, solches tun, ohne selbst ungerecht zu werden?
Wie kann ER mir meine Ungerechtigkeit vergeben und mir die Gerechtigkeit zurechnen, die vor IHM gilt?
Die Antwort lautet: „ER hat den, der von keiner Sünde wusste, für mich zur Sünde gemacht, damit ich in IHM (Christus) die Gerechtigkeit würde, die vor Gott gilt“
2.Kor.5,21
Gerecht vor Gott bin ich, weil ich glaube, dass Jesus Christus, am Kreuz von Golgatha, von Gott zu meiner Sünde gemacht worden ist!
Gerecht vor Gott bin ich, weil ich glaube, dass ich „in Christus“ zu der Gerechtigkeit geworden bin, die vor Gott gilt!
Deshalb kann ich mit Freimut bekennen, was Jeremia einst verhieß, als er von dem „gerechten Spross Davids“ sprach, der „König sein soll und mit Gerechtigkeit regieren“ wird. Er sagte: „Und dies wird SEIN Name sein, mit dem man IHN nennen wird: Der Herr unsere Gerechtigkeit“
Jer.23,5-6
Wenn du also den Name Jesu Chrisis anrufst, dann rufst du den an, der deine Gerechtigkeit ist!
Von dieser Gerechtigkeit, die Gott uns frei und umsonst schenkt, hatte Paulus gesprochen, als er sagte: „Wir verkündigen euch die Verheißung, die an die Väter ergangen ist, dass Gott sie uns, ihren Kindern. Erfüllt hat, indem ER Jesus auferweckte … So sei euch nun kundgetan, liebe Brüder, dass euch durch IHN Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Moses nicht gerecht werden konntet, ist der gerecht gemacht, der an IHN glaubt“
Apg.13,32-39
Wer also darf sich ein Gerechter nennen? Der, der an Jesus Christus glaubt!
Bist du dir der Tatsache bewusst, dass Gottes Angesicht auf dir ruht?
Bist du dir der Tatsache bewusst, dass dein himmlischer Vater mit Wohlgefallen auf dich schaut und sich freut, wenn ER deine Stimme hört?
Warum tut Gott das? Weil ER SEINEN Sohn in dir sieht und ER deine Gerechtigkeit ist!
Es ist wichtig, dass du täglich bekennst, dass Christus zu deiner Sünde gemacht worden ist!
Es ist wichtig, dass du täglich bekennst, dass du in Christus die Gerechtigkeit Gottes bist!
Es ist deshalb wichtig, damit dich dein Gewissen nicht verklagt!
Es ist deshalb wichtig, damit dich „der Verkläger der Brüder“ nicht verklagt
Offb.12,10-11
Es ist deshalb wichtig, damit du glauben kannst, dass Gottes Augen wohlgefällig auf dir ruhen!
Es ist deshalb wichtig, damit du glückselig durch den Tag gehen kannst!
„Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert? Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, das ihr um guter Taten willen leidet, als um böser Taten willen. Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit ER euch zu Gott führte.“
„Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig.“
Davon hatte Jesus gesprochen, denn ER sagte: „Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid fröhlich und getrost, es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind“
Mt.5,11-12
Dein himmlischer Vater will, das du folgendes weißt: Wenn du um der Gerechtigkeit willen leidest, wenn du leidest, weil du Christus angehörst und IHN bezeugst, wenn du leidest, weil du dem Frieden nachjagst und dem Guten nacheiferst, dann hast du nichts falsch gemacht, dann musst du dich „nicht fürchten“ und „nicht erschrecken“, denn dann bist du „selig“!
Dann sollst du wissen, dass „Gottes Geist auf dir ruht – der ein Geist der Herrlichkeit ist“
1.Petr.4,14
Dann sollst du dich nicht grämen, sondern jubeln und dich freuen, denn dein Lohn wird groß sein – nicht bei Menschen, aber bei Gott!
„Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen.“
„Heiligt den Herrn Christus in euren Herzen!“
Darauf läuft alles hinaus! Hier ist der selige Ort, zu dem ich kommen muss, wenn ich „gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig und demütig“ sein will!
Hier ist der Ort, zu dem ich kommen muss, wenn ich „nicht Böses mit Bösem vergelten“ will.
Hier ist der Ort, zu dem ich kommen muss, wenn ich will, dass meine Zunge „nichts Böses redet“.
Hier ist der Ort, zu dem ich kommen muss, wenn ich andere Menschen segnen will.
Hier ist der Ort, zu dem ich kommen muss, wenn ich in Gerechtigkeit wandeln will.
Hier ist der Ort, zu dem ich kommen muss, wenn ich in meinen Leiden selig sein will.
Hier ist der selige Ort, zu dem ich kommen muss, wenn ich „gute Tagen sehen will“.
Und hier ist auch der Ort, zu dem ich kommen muss, wenn ich allezeit bereit sein will, die Hoffnung zu bezeugen, die in mir ist!
„Heilige den Herrn Christus in deinem Herzen!“
Wie heilige ich den Herrn Christus in meinem Herzen?
Ich heilige IHN in meinem Herzen, indem ich IHN Herr sein lasse und IHM absolute Priorität einräume – in meinen Gedanken, meinen Gefühlen und in meinem Willen!
Ich heilige Christus in meinem Herzen, indem ich mich mit IHM, dem Heiligen und Gerechten, eins mache und IHM das Recht einräume, mich zu führen, wie ER es will!
Ich heilige Christus in meinem Herzen, indem ich SEINEN Namen anrufe und IHM danke – für das, was ER für mich getan hat!
Ich heilige Christus in meinem Herzen, indem ich IHN lobe – für das Werk, das ER in mir tut!
Ich heilige Christus in meinem Herzen, indem ich IHM meine Liebe bezeuge!
„Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit ER euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In dem ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, die einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs.“
Was bewirkt meine Hinwendung zu Christus, wenn ich IHN in meinem Herzen heilige?
Als Jesus Christus starb, wurde SEIN Leib, SEIN Fleisch, getötet und in ein Grab gelegt!
Doch der Geist des Menschensohnes war nicht tot! IHN hatte Jesus in die Hände SEINES Vaters befohlen
Lk.23,46
Gleiches geschieht, wenn wir unseren letzten Atemzug tun: Unser Leib stirbt und wird in ein Grab gelegt, unser Geist aber und unsere Seele gehen zu Gott und „werden den Tod in Ewigkeit nicht sehen“
Jh.8,51
„Christus … getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In dem ist er auch hingegangen und hat gepredigt …“
Man stelle sich vor: Nachdem Jesus gestorben war und SEIN Leib im Grab drei Tage lang ruhte, war SEIN Geist nicht passiv! Im Gegenteil: Erfüllt, gestärkt und lebendig gemacht durch Gottes Geist, war der Menschensohn nun bereit, im Totenreich zu predigen! Unfassbar!
Doch warum sollte Petrus diese Wahrheit, die in keinem Evangelium und in keinem apostolischen Brief Erwähnung findet, gerade jetzt offenbaren?
Christus Jesus, unser Herr, will uns deutlich machen, was ER in uns bewirkt, wenn wir IHN in unsren Herzen heiligen und mit IHM eins werden im Geist: Wir machen uns eins mit dem, der auch im Totenreich siegreich geblieben ist und sich nicht fürchtete, an diesem ungastlichen, dunklen Ort, zu predigen und SEINEN Sieg über die Sünde, den Tod und den Teufel zu verkündigen!
Damit will uns unser Herr zeigen, wie stark und machtvoll SEIN Geist ist, der in uns wirkt, damit wir uns nicht fürchten, ihn an jedem Ort und zu jeder Zeit zu bezeugen!
Den Herrn Christus, den wir in unserem Herzen heiligen, diesen Herrn Christus bezeugen wir auch, denn ER ist die Hoffnung, die in uns ist und in uns lebt!
Diese selige Hoffnung bezeugte auch Paulus, denn er schrieb den Gläubigen in Kolossä: „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“. Und er fügte hinzu: „… den verkündigen wir“
Kol.1,27-28