Gesegnet ist, wer sich auf den Herrn verlässt

„Ein Baum, am Wasser gepflanzt.“

Vor einiger Zeit hatten wir Gemeinschaft mit einer Schwester, die uns seit vielen Jahren immer wieder besucht und uns an dem teilhaben lässt, was ihre Seele belastet, niederdrückt und beschwert.

Ihr Mann hatte sich von ihr abgewandt und sie verlassen, als ihre beiden Töchter noch klein waren.

Vor einigen Jahren dann, als ihre Töchter längst verheiratet waren und selbst Kinder hatten, spürte sie, dass eine Tochter immer abweisender wurde und sich innerlich zurückzog. Einen Grund dafür ließ sie nicht erkennen! Während diese Tochter, die auch gläubig ist, von anderen wegen ihres großen Engagements in der Gemeindearbeit gelobt, ja bewundert wurde, zeigte sie ihrer eigenen Mutter gegenüber ein völlig anderes Gesicht. Schlimm war aber auch, dass dadurch auch der Zugang zu den Enkelkindern auf schmerzliche Weise erschwert wurde. So wurde die Oma an Weihnachten oder Geburtstagen nicht eingeladen, was verhinderte, dass sie ihre Enkel beschenken konnte.

Schließlich wusste unsere Schwester nicht mehr, wie sie sich verhalten sollte, weil sie in allem, was sie tat, befürchtete, das Verhältnis zu ihrer Tochter noch weiter zu belasten.

Während unsre Schwester uns ihr Leid schilderte, vergoss sie nicht nur bittere Tränen, oft schrie sie ihr Leid sogar laut heraus.

Bei unserem letzten Treffen geschah es dann, dass der Herr mich an eine Bibelstelle erinnerte, die den Zustand dieser Schwester exakt beschrieb und in der der Gott allen Trostes eine Lösung anbot.

Es war der Propheten Jeremia, durch der Herr folgende Worte der Warnung und des Segens ausgesprochen hatte: „Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom Herrn. Der ist wie ein Dornstrauch in der Wüste und wird nicht sehen das Gute, das kommt, sondern er wird bleiben in der Dürre der Wüste, im unfruchtbaren Land, wo niemand wohnt.“

„Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte“ (Jer.17,5-8).

Hier werden Fragen beantwortet, die für jeden von uns lebensnotwendig sind!

Was bringt mich unter einen Fluch? Was macht mich zu einem Gesegneten des Herrn?

Was lässt mich zum „Dornstrauch in der Wüste“ werden? Wie werde ich zu „einem Baum, der am Wasser gepflanzt ist“?

Wie verhindere ich, dass „meine Blätter verwelken“?

Wie bringe ich „ohne Aufhören Früchte“?

Ein Mensch, „der sich auf Menschen verlässt und Fleisch für seinen Arm hält, dieser Mensch ist unter einem Fluch, weil die ganze Schöpfung unter einem Fluch ist (1.Mose 3,17-19).

Ein Mensch, „der mit seinem Herzen vom Herrn weicht“, dieser Mensch „ist wie ein Dornstrauch in der Wüste!“

„ER wird das Gute, das kommt, nicht sehen, sondern er wird in der Dürre der Wüste bleiben, im unfruchtbaren Land, wo niemand wohnt.“

Wir alle wissen, dass Gott keine Wüste erschaffen hat! Im Gegenteil: Nachdem ER angefangen hatte, Worte des Lebens auszusprechen, strahlte Licht in der Dunkelheit auf, begann die Erde zu blühen, die zuvor „wüst und leer war“ (1.Mose 1,1-3.11-12).

Der Garten, den Gott gepflanzt hatte und der ein Garten der Wonne war, wurde von einem Strom bewässert, der so wasserreich war, dass er sich in vier Hauptströme teilte und sich ins Land ergoss (1.Mose 2,8-10).

Es ist also nicht unser himmlischer Vater, der Wüste erschafft!

Es ist „der Gott dieser Welt“ (2.Kor.4,4), von dem die Schrift sagt, „den Erdkreis zur Wüste macht, seine Städte zerstört und seine Gefangenen nicht nach Hause entlässt“ (Jes.14,17).

Er ist es, der nicht will, dass auch nur ein Mensch auf Gott vertraut und IHN für seine Stärke hält!

Er ist es, der alles daransetzt, damit wir „mit unsren Herzen vom Herrn weichen“!

Was erhoffte sich der Teufel, als er zu Gott sagte: „Meinst du, dass Hiob Gott umsonst fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat ringsumher beschützt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande. Aber strecke deine Hand aus und tast alles an, was er hat; was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen“ (Hiob 1,9-12; 2,5).

Der Widersacher wollte das Vertrauen Hiobs in Gott erschüttern!

Er wollte, dass Hiob dem Herrn absagt und mit seinem Herzen vom Herrn weicht!

Und das war es, was Hiobs Frau auch aussprach, denn sie sagte: „Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Sage Gott ab und stirb!“ (Hi.2,9)

Es ist also der Fürst dieser Welt, der will, dass wir uns auf uns selbst verlassen und auf die eigenen Kräfte vertrauen!

Die Wahrheit aber ist, dass wir dadurch „zu einem Dornstrauch in der Wüste“ werden!

Dornen verletzen! Dornen wirken abweisend, feindlich und schaffen Distanz!

Dornen beschreiben einen Zustand, in dem ein Mensch immer in Abwehrhaltung begriffen ist, Gefühle als Schwachheit erachtet, jede Kritik abblockt und sich immer rechtfertigt oder angegriffen fühlt.

Die Botschaft, die ein Dornstrauch aussendet, lautet: „Komm mir nicht zu nahe, sonst wirst du Schmerzen erleiden!“

„Der wird nicht sehen das Gute, das kommt!“

Es ist schlimm, ja, es ist ein Fluch, in der Würste zu wohnen, im unfruchtbaren Land, und ein Dornstrauch zu sein!

Doch noch schlimmer ist es, wenn ich nicht sehe und erkenne, wo ich bin und was der Ort aus mir macht, an dem ich meine Lebenszeit verbringe!

In seinem Brief an die Korinther erklärte Paulus, warum Menschen das Gute nicht sehen.

Er sagte: „Denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes“ (2.Kor.4,3-4).

Wie schlimm ist es, wenn ich das Gute nicht sehe, das mit Christus zu mir gekommen ist?

Wie schlimm ist es, wenn ich blind bin für das, was Gott mir mit SEINEM Sohn geschenkt hat?

„Verflucht ist …“

Es ist nicht Gottes Wille, dass Menschen unter einem „Fluch“ leben!

In seinem Brief an die Gläubigen in Galatien ließ Paulus seine Adressaten wissen, dass Jesus Christus „für uns zum Fluch wurde“, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der am Holz hängt“ (Gal.3,13).

Jesus hat unseren Fluch auf sich genommen, damit wir nicht in der Wüste, im unfruchtbaren Land, leben müssen!

ER hat unseren Fluch getragen, damit wir, die wir wie ein Dornstrauch waren, zu einem Baum werden konnten, der am Wasser gepflanzt ist.

„Gesegnet aber ist der, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.“

Doch wie kam es dazu, dass wir, die wir zuvor „in der Dürre der Wüste“ wohnten, „im unfruchtbaren Land“, jetzt „am Wasser gepflanzt sind“?

Die Antwort lautet: Als wir Jesus Christus in unser Herz und Leben aufgenommen haben, hat Gott uns „verpflanzt“! Wir erlebten einen „Ortswechsel“!

„Gott hat uns von der Macht der Finsternis errettet und in das Reich des Sohnes SEINER Liebe versetzt“ (Kol.1,13).

Jetzt sind wir, durch den Glauben, „in Christus“ hineinversetzt und in IHM „lebendig gemacht worden“ (Eph.2,5).

Wir sind „ein Baum, am Wasser gepflanzt“!

Diese Wahrheit bezeugte auch Paulus, als er an die Gemeinde in Kolossä schrieb. „Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt in IHM und sei in IHM verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar“ (Kol.2,6-7).

Diese Wahrheit soll dein Herz jeden Tag und jede Stunde erfreuen: Du bist ein Baum, am Wasser gepflanzt.

Du hast Jesus Christus angenommen! Du lebst in IHM! Du bist in IHM verwurzelt und gegründet!

„Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist, der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.“

Ich bin nicht gesegnet, weil ich ein besserer Menschen bin!

Ich bin gesegnet, weil ich am Wasser gepflanzt bin!

Ein Gesegneter des Herr zu sein, bedeutet aber nicht, dass ich keine Hitze oder gar ein dürres Jahr erleben werde!

Nein!

Wir alle lieben die fetten Jahre!

Aber ein dürres Jahr droht, wenn meine Einkommensquelle in Gefahr ist!

Ein dürres Jahr droht, wenn ich plötzlich krank werde!

Ein dürres Jahr droht, wenn ich mit jemand im Streit lebe und ihm nicht vergeben will!

Ein dürres Jahr droht, wenn ich murre und unzufrieden bin und an Gottes fürsorglicher Liebe zweifle.

Wir können nicht vermeiden, dass es auch in unserem Leben „Durststrecken“ gibt! Die Frage aber lautet: Wie gehe ich damit um!

Ein „dürres Jahr“ prüft mein Herz!

Ein „dürres Jahr“ offenbart, auf wen ich mich verlasse!

Auch Jesus war in der Wüste, im dürren Land, sogar vierzig Tage lang. Nicht aus eigenem Antrieb, sondern, weil es Gottes Wille war!

Doch auch nach dieser entbehrungsreichen Zeit, und obwohl der Menschensohn vierzig Tage lang nichts gegessen hatte, war ER innerlich nicht kraftlos und ausgelaugt.

Jesus war innerlich gestärkt, geistlich topfit und für den Versucher, als der an IHN herantrat, unüberwindlich.

Der Menschensohn hatte SEIN Sinnen und Trachten keinen Augenblick von Gott, SEINEM Vater, abgewandt!

Als der Teufel zu IHM sagte: „Bist du Gottes Sohn bist, dann sprich, dass diese Steine Brot werden“, antwortete Jesus: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht“ (Mt.4,1-4).

Jesus hatte vierzig Tage lang Entbehrungen und Einsamkeit erlebt!

ER hatte vierzig Tage gefastet und keine Nahrung zu sich genommen!

Doch ER hatte keinen Augenblick gedacht: „Ich bin Gottes Sohn; warum schickt mich mein Vater in diese trockene Wüste? Warum lässt ER mich so lange hungern? Was kann an diesem trostlosen Ort zur Ehre Gottes geschehen?“

An diesem trostlosen Ort überwand nicht der Gottessohn den Versucher, sondern der Mensch Jesus, weil ER aus dem Munde Gottes Worte des Lebens empfangen hatte, die ihn innerlich stärkten!

Jesus vertraute SEINEM Vater – vorbehaltlos, mit ungeteiltem Herzen! ER zweifelte keinen Augenblick an dessen liebevoller Fürsorge!

Wunderbar aber ist, dass jeder von uns dem Beispiel Jesu folgen kann, der dreimal sagte: „Es steht geschrieben!“

Auch wir sollen Gottes Wort ergreifen, das Schwert des Geistes, und dem Widersacher widerstehen (Eph.6,13+17). Wir wollen mutig bekennen: „Es steht geschrieben …“

„Gesegnet aber ist der, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.“

Warum ist dieser Mensch gesegnet?

Warum fürchtet er sich nicht?

Warum sorgt er sich nicht?

Warum bleiben seine Blätter grün?

Warum bringt er ohne Aufhören Früchte?

Die Antwort lautet: Weil er am Bach gepflanzt ist! Und weil er seine Wurzeln zum Bach hin streckt!

Wir wurden nicht nur „am Wasser gepflanzt“!

Wir fürchten uns nicht, wenn „die Hitze kommt“, weil wir „unsere Wurzeln zum Bach hin strecken“.

„Die Hitze kommt“, wenn wir Fehler machen und uns danach anklagen und verdammen!

Die Hitze kommt, wenn Dinge geschehen, die uns Angst machen und Sorgen bereiten!

Aber wir „sorgen uns nicht“, wenn „die Hitze kommt“, weil wir „unsere Wurzeln zum Bach hin strecken“.

„Unsere Blätter bleiben grün“, weil wir „unsere Wurzeln zum Bach hin strecken“!

Wir „bringen ohne Aufhören Früchte“, weil wir „unsere Wurzeln zum Bach hin strecken“!

Wie strecke ich meine Wurzeln zum Bach hin?

Die Antwort Jesu lautet: „Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht!“ (Jh.15,5)

Ich strecke meine Wurzeln zum Bach hin, indem ich mein Herz, mein Sinnen und Trachten, Christus beständig zuwende, der in mir das lebendige Wasser ist und in dem ich fest verwurzelt und gegründet bin!

Das aber tue ich nicht nur, wenn „die Hitze“ kommt oder „ein dürres Jahr“ anbricht!

Nein!

Ich bleibe allezeit in Christus, ob ich mich gut fühle oder nicht, ob ich Überfluss habe oder Mangel leide, ob ich verachtet werde oder hoch geehrt bin (Phil.4,11-13).

Wie gesegnet bist du, wenn du dich auf den Herrn verlässt und ER deine Zuversicht ist!

Du bist am Wasser gepflanzt

Du verdorrst nicht!

Du musst dich nicht fürchten!

Du sorgst dich nicht!

Deine Blätter bleiben grün!

Du bringst ohne Aufhören Früchte!

Du bist kein Dornstrauch in der Wüste!

Nachdem wir mit unsrer Schwester gemeinsam die Worte gelesen hatte, die der Herr Jeremia in den Mund gelegt hatte, sagte ich zu ihr: Solange du dich auf deine Tochter konzentrierst und von ihr eine Veränderung erwartest, lebst du in der Wüste!

Sobald du daran denkst, spürst du die Hitze! Diese Gedanken aber führen dich ins unfruchtbare Land! Sie lassen dich zu einem Dornstrauch werden!

Du sorgst dich und verlierst dabei das Gute aus den Augen, das, was Gott dir mit SEINEM Sohn geschenkt hat!

Nimm alles Schwere, das dich innerlich verdorren lässt, und lege es dem Herrn zu Füßen. Vertraue IHM, dass ER zu SEINER Zeit eingreifen wird! ER kann das Herz deiner Tochter verändern! ER kann dir Zugang zu deinen Enkeln verschaffen, damit du ihnen deine Liebe zeigen kannst. Sage zu deinem Erretter: Herr Jesus, ich vertraue dir! Ich glaube, dass du das Unmöglich tun kannst!

Eine köstliche Frucht eines Baumes, der am Wasser gepflanzt ist, heißt „Geduld“.

Davon sprach auch Paulus, denn er schrieb: „Die Frucht des Geistes … ist Geduld“ (Gal.5,22).

Erwarte Gottes Eingreifen, während du deine Wurzeln zum Bach hin streckst!

Erwarte, dass der, der auf dem Thron sitzt, „dir Recht schaffen wird“ (Ps.9,5).

ER wird zur rechten Zeit tun, was nur ER tun kann!

Sobald du dein Sinnen und Trachten Jesus zuwendest, der in dir lebt, wird ER zu deinem Trost. Und da, wo du dich eben noch sorgen wolltest, spürst du jetzt, wie dich SEIN Friede erfüllt, ein Friede, der höher ist als alle Vernunft!

Nur wenige Tage nach unserem Gespräch teilte uns unsere Schwester mit, dass sie alle Erinnerungen, Bilder, Bastelsachen und kleine Geschenke von ihr, in einen Karton gepackt und weggestellt hatte. Ihre Liebe zu ihrer Tochter hatte sie nicht weggepackt, nur die vielen Dinge, die sie täglich an sie erinnerte und innerlich krank machte.

Mach deine gegenwärtigen Lebensumstände nicht zum Mittelpunkt deiner Betrachtungen!

Solange du deine eigenen Fehler betrachtest und deine Unzulänglichkeit beklagst, wirst du in der Wüste bleiben!

Ja, es gibt Vieles, das mich beschwert!

Ja, ich bin immer zu wenig! Ich bin das Stückwerk! Ich bin derjenige, der das Sichtbare und Zeitliche für wichtiger erachten, als das Unsichtbare und Ewige!

Ja, ich beklagen meine Zerbrechlichkeit und leiden unter meiner Sterblichkeit!

Aber da ist immer auch Jesus, der Anfänger und Vollender des Glaubens, zu dem ich aufsehen kann und der in mir den Glauben wird, damit ich alles abzulegen kann, was mich belastet!

Immer ist auch Christus da, der Fürst des Lebens, der in mir wohnt und in mir lebt!

Wenn du heute zu deinem himmlischen Vater sagen wirst: „ich fühle mich hart bedrängt und arm“, dann wird ER dir antworten: „Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich“ (Offb.2,9).

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